Coronavirus Antikörpertest

SARS-CoV-2 Antikörperanalyse einschließlich ärztlicher Befundung
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49.90€

inkl. MwSt. – Versandkostenfrei (DE)

Der DoctorBox COVID-19 Antikörpertest "BeTroBox" ist ein Bluttest nach der zuverlässigen ELISA-Methode. Die eingesandte Probe wird vom medizinischen Labor Becker (DIN EN ISO 15189) auf Antikörper gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2), einschließlich ärztlicher Befundung, getestet.




  • Quantitative Bestimmung von IgG-Antikörpern auf SARS-CoV-2 in BAU/ml
  • Einfache, schmerzfreie Handhabung
  • Ergebnis innerhalb von 48 Stunden
  • Doppelt zuverlässig: positive Testergebnisse werden ein zweites Mal geprüft

Menge:

Kostenloser Versand in DE

Rufen Sie das Testergebnis über unsere Website oder in der DoctorBox App auf! Die Antikörperkonzentration wird in BAU/ml angegeben und gibt einen Hinweis auf Ihre Immunität nach einer zurückliegenden COVID-19 Erkrankung oder Impfung.

BeTroBox
COVID-19 Antikörpertest

Testen Sie sich selbst auf Antikörper! Dieser Bluttest ist für die Anwendung im häuslichen Umfeld geeignet. Bestellen Sie den Antikörpertest direkt online und Sie bekommen diesen diskret nach Hause geliefert. Dort führen Sie die Blutabnahme durch. Die Auswertung erfolgt im akkreditierten medizinischen Fachlabor (nach DIN EN ISO 15189:2014). Der Versand zum Labor ist im Preis enthalten.

  • Nachweis zur Bestimmung von IgG-Antikörpern gegen die S1-Domäne des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 in BAU/ml
  • Heimtest zur Selbstanwendung
  • Auswertung des Ergebnisses durch das akkreditierte medizinische Labor Becker (DIN EN ISO 15189)
  • Testergebnis innerhalb von 48 Stunden nach Probeeingang im Labor direkt in die DoctorBox App oder Ergebnisabruf auf der Webseite
  • Doppelte Überprüfung positiver Testergebnisse
  • Anwendung empfohlen ab 18 Jahren
  • Labor- und Versandkosten inklusive

So funktioniert der Test



Lesen Sie die Gebrauchsanweisung!

Alternativ können Sie das Erklärvideo anschauen.

Blutabnahme durchführen

Bevor Sie mit der Blutabnahme mit dem mitgelieferten Set beginnen, lesen Sie bitte aufmerksam die Gebrauchsanweisung.

Barcode einscannen

Scannen Sie den mitgelieferten Barcode in der DoctorBox App!

Proben versenden

Bitte kleben Sie den von DoctorBox mitgelieferten Barcode auf die Trockenblutkarte. Verpacken Sie Ihre Probe wie in der Anleitung beschrieben. Bringen Sie den vorfrankierten Umschlag noch am selben Tag zur Post.

Ergebnis erhalten

Ihr Befund wird bei Vorliegen automatisch in die DoctorBox App geladen oder auf unserer Webseite zum Abruf bereitgestellt.

Häufig gestellte Fragen

    Allgemeine Fragen zu COVID-19
  • Was ist ein Antikörpertest?

    Wenn der Körper Kontakt mit einem Krankheitserreger hatte, etwa dem SARS-CoV-2-Virus, bildet er zur Abwehr sogenannte Antikörper. Meistens sind die ersten Antikörper nach etwa ein bis zwei Wochen im Blut nachweisbar. Bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus kann es auch länger dauern. Spätestens einige Wochen nach der Infektion haben die meisten Menschen nachweisbare Antikörper im Blut.

  • Welche Nachweismethoden für das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es?

    Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten eine Infektion mit SARS-CoV-2 festzustellen:

      1. Den direkten Nachweis des Virus in verschiedenen Körpersekreten mittels PCR (Polymerase chain reaction/Polymerase-Kettenreaktion), die auf Erbsubstanz des Virus anspricht. Meist dient hierfür ein Nasen-Rachen-Abstrich. Auch ein Nachweis im Speichel oder Stuhl ist möglich. Dieser direkte Virus-Nachweis ist nur innerhalb der ersten Wochen einer Infektion möglich (siehe Grafik unten).


    Antikörper Übersicht


      2. Den indirekten Nachweis, bei dem nicht das Virus selbst nachgewiesen wird, sondern die Immunreaktion, die es im Körper auslöst. Die am häufigsten verwendete Methode ist der Antikörpertest.

  • Was ist der Unterschied zum PCR-Test?

    Der Antikörper-Test zeigt frühestens nach etwa einer Woche (manchmal auch erst später), ob eine Infektion vorliegt - so lange dauert es, bis der Körper nach Kontakt mit einem Erreger wie dem SARS-CoV-2-Virus Antikörper bildet. Der PCR-Test (Polymerase chain reaction oder Polymerase-Kettenreaktion) weist das Virus selbst nach und kann die Infektion daher sofort erkennen.

  • Was bedeutet Immunität?

    Immunität bedeutet, dass man bei einer erneuten Ansteckung mit dem Erreger keine Krankheitssymptome mehr entwickelt oder wahrscheinlich nur eine milde Form der Erkrankung zum Ausbruch kommt. Der Grund sind die Abwehrmechanismen (u.a. Antikörper), die der Körper beim ersten Kontakt mit SARS-CoV-2 gebildet hat. Bei erneutem Kontakt wird der Erreger erkannt und unschädlich gemacht. Trotzdem kann man dann einige Tage für andere Menschen ansteckend sein.

    Bislang ist nicht ausreichend klar, ob und wie lange man nach einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus oder durch eine Impfung vor einer (erneuten) Infektion geschützt ist. Durch einen Antikörpertest ermitteln Sie die Konzentration der Antikörper in Ihrem Blut (in BAU/ml), die für die Immunität sorgen. Das Testergebnis zeigt Ihnen den BAU-Wert an, der Ihnen einen Hinweis gibt, ob Sie über ausreichend Antikörper verfügen. Bei negativem oder grenzwertigem Testergebnis könnte eine Impfauffrischung sinnvoll sein. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.

  • Allgemeine Fragen zur Durchführung des Tests
  • Wo finde ich die Gebrauchsanleitung?

    Die Gebrauchsanleitung für Ihren BeTroBox-Antikörpertest finden Sie hier

    .
  • Muss ich alle "Kreise" auf der Trockenblutkarte ausfüllen?

    Für das bestmögliche Testergebnis füllen Sie bitte alle Kreise komplett aus. Stellen Sie sicher, dass das Trockenblutpapier bis auf die Rückseite durchgeweicht ist. Nutzen Sie bei geringer Blutmenge bitte einen zweiten Finger sowie die mitgelieferte zweite Lanzette, Desinfektionstuch und Wundkompresse/Tupfer. Im Ausnahmefall - nur wenn kein ausreichender Blutfluss stattfindet - können Sie auch nur mindestens zwei Kreise ausfüllen. Achten Sie bitte darauf, dass diese zwei Kreise komplett ausgefüllt und bis auf die Rückseite durchgeweicht sind.

  • Wie erhalte ich das Testergebnis?

    Installieren Sie die kostenlose DoctorBox App mittels der unten aufgeführten Links zum App oder Play Store auf Ihrem Smartphone. Nachdem Sie den Registrierungsprozess abgeschlossen haben, gehen Sie im Menü auf "Neues Testergebnis abrufen" und wählen „COVID-19 Antikörpertest" aus. Scannen Sie den Barcode oder geben Sie diesen manuell ein. Ihr Test ist nun in der DoctorBox App erfasst, sodass Sie bei Vorliegen des Ergebnisses innerhalb der App informiert werden. Alternativ ist der Abruf auch über die Webseite mithilfe der Barcodekarte hier möglich.

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  • Fragen zum Analyseverfahren
  • Wie funktioniert der BeTroBox-Antikörpertest?

    Um Antikörper gegen einen Erreger wie das SARS-CoV-2-Virus nachweisen zu können, wird eine Blutprobe benötigt. Im Labor wird das Blut mit künstlich hergestellten Bruchstücken des SARS-CoV-2-Virus in Kontakt gebracht. Dieses Verfahren ermöglicht den spezifischen Nachweis von IgG-Antikörpern gegen SARS-CoV-2 durch die Verwendung der S1-Domäne des Spike-Proteins inklusive der immunologisch relevanten Rezeptor-Bindungs-Domäne (RBD - dieses stellt das wichtige Zielantigen für virusneutralisierende Antikörper dar). Sind Antikörper im Blut vorhanden, binden sich diese an die „Virus-Bruchstücke“. Diese Bindung wird vom Testsystem gemessen. und dient als Bestätigung, dass Antikörper im Blut des Patienten vorhanden sind.

  • Wie hoch ist die Spezifität und Sensitivität des Tests?

    Die Spezifität (gibt an, zu wie viel Prozent ein Test tatsächlich Gesunde auch als gesund erkennt) liegt bei 99,8 % und die Sensitivität (gibt an zu wie viel Prozent ein Test bei tatsächlich Kranken die Krankheit auch erkennt) bei 94,4 % (bei Erkrankung: zehn Tage nach ersten Symptomen; nach Impfung 4 bis 6 Wochen nach Impfung)

  • Ab welchem Zeitpunkt nach Infektion oder der Impfung sind Antikörper mit dem Test nachweisbar?

    Etwa vier bis sechs Wochen nach dem Auftreten der ersten Symptome der Erkrankung oder nach der Zweitimpfung ist die ideale Zeitspanne, um die Antikörper nachzuweisen. Bei Vektorimpfstoffen wie z. B. AstraZeneca, kann es je nach Alter und Zustand des Immunsystems zu einer Verzögerung des Antikörperanstieges kommen.

  • Wie zuverlässig ist das Ergebnis?

    Jeder Test birgt eine gewisse, kleine Fehlerquote. Je ausgereifter ein Testverfahren ist, desto besser ist seine Aussagekraft. Außerdem gibt es verschiedene Faktoren, die sich auf das Testergebnis auswirken können. Hatte jemand etwa häufiger Infektionen mit harmlosen Corona-Schnupfenviren, kann es sein, dass das Testsystem die Antikörper gegen diese Schnupfenviren mit denen gegen das neue SARS-CoV-2-Virus verwechselt. Viele einfache Tests, insbesondere Schnelltests für Zuhause (die so ähnlich funktionieren, wie etwa Schwangerschaftstests) liefern deswegen häufiger falsche Ergebnisse.

    Durch die Auswertung des BeTroBox-Tests in einem professionellen deutschen Labor mit entsprechenden Qualitätsstandards ist eine hohe Zuverlässigkeit gesichert. Bei unklaren oder zweifelhaften Ergebnissen erfolgen Bestätigungstests. Dies erhöht die Sicherheit und hilft, falsche Ergebnisse zu vermeiden. All dies ist bei einfachen Schnelltests nicht der Fall.

  • Was sagt das Ergebnis aus?

    Der Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern ist ein Hinweis darauf, dass eine Infektion durchgemacht wurde bzw. nach einer Impfung Antikörper gebildet wurden. Die Konzentration der Antikörper wird in BAU/ml (binding antibody units) ermittelt.

    Ihr Ergebnis ist "positiv": Es liegt eine Antikörperkonzentration mit >35 BAU/ml vor. Es kann von einer Immunität ausgegangen werden. Wahrscheinlich werden keine Krankheitssymptome mehr entwickelt oder es tritt nur eine milde Form der Erkrankung auf.

    Ihr Ergebnis ist „grenzwertig": Es liegt eine Antikörperkonzentration mit 26-35 BAU/ml vor. Sie sollten den Test zu einem späteren Zeitpunkt (nach ca. vier Wochen) wiederholen, da Vektorimpfstoffe wie z. B. AstraZeneca, Lebensalter und Zustand des Immunsystems eine Verlangsamung des Antikörperanstieges beeinflussen.

    Mein Ergebnis ist "negativ": Es liegt eine Antikörperkonzentration mit < 26 BAU/ml. In diesem Fall ist sehr wahrscheinlich, dass keine Immunität gegeben ist.

  • Meine Frage wurde nicht beantwortet.

    Kontaktieren Sie uns bitte unter:
    Tel.: 030-54453898
    Mail: info@betrobox.de

Interview

„Wer infiziert war, ist noch lange nicht immun.“

Für DoctorBox haben Experten des Tropeninstituts am LMU Klinikum in München gemeinsam mit dem LABOR Becker den Covid19-Antikörpertest BeTroBox entwickelt. Prof. Dr. Michael Hölscher, Leiter der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin des LMU Klinikums, und Oberarzt PD Dr. Andreas Wiesner, beantworten im Gespräch Fragen über unvermeidbare Ungenauigkeiten, den Unterschied zwischen Infektion und Impfung und die rote Mütze von James Bond.

Lieber PD Dr. Wieser, lieber Prof. Dr. Hölscher, Sie haben gemeinsam mit dem LABOR Becker einen Antikörpertest entwickelt. Bitte erklären Sie doch einmal, was genau so ein Test anzeigt.

Andreas Wieser: Es gibt zwei Begriffe, die im Bezug auf Corona gerade häufig verwendet werden: Antigen und Antikörper. Sie klingen ähnlich, sind aber genau das Gegenteil voneinander. Das Antigen ist ein Teil des Covid19-Erregers und wird nachgewiesen, wenn jemand an Corona erkrankt ist. Der Antikörper ist ein Protein, das vom menschlichen Abwehrsystem gebildet wird und eine spezifische Bindung mit Teilen des Erregers, den Antigenen, eingehen kann.

Warum macht er das?

Wieser: So inaktiviert der Antikörper den Erreger oder markiert ihn für das Immunsystem. Die Erzeugung dieser Antikörper kann auf verschiedene Arten ausgelöst werden – durch eine Infektion oder durch eine Impfung. In beiden Fällen findet eine Immunantwort statt, die dann vor Corona schützt.

Wie hoch ist dieser Schutz?

Wieser: Das hängt zum einen von der Konzentration der Antikörper in Ihrem Blut ab, zum anderen vom Bindeverhalten an das Virus, sowie wahrscheinlich von der Infektionsdosis an Viren. Kommen Sie mit einer sehr hohen Viruslast, oder einem Mutantenstamm, an den die Antikörper schlechter binden, in Kontakt, kann es sein, dass Sie eine Infektion erleiden, selbst wenn Sie bereits eine gewisse Immunität haben.

Nach einer Infektion bin ich also nicht automatisch geschützt?

Michael Hoelscher: Wir sehen bei dieser Erkrankung erstaunlicherweise eine unglaubliche Heterogenität bezüglich der Immunantwort nach durchgemachter Krankheit. Auch wenn man infiziert war, kann man danach auch nur eine sehr niedrige Menge Antikörper im Blut haben. Deshalb sollte man nach ein paar Monaten noch einmal nachmessen und im Zweifel eine Auffrischungsimpfung machen lassen, um die Immunität zu verbessern.

Nachweisbarkeit Virus

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Das wäre ein Grund, einen Antikörpertest zu machen. Was sind weitere?

Hoelscher: Es gibt derzeit drei wichtige Fragen, die ich durch einen Antikörpertest beantworten kann: 1. Muss ich mich jetzt sofort zum Impfen anmelden oder kann ich noch entspannt ein halbes Jahr warten, weil ich durch eine bereits durchgemachte Infektion einen natürlichen Schutz habe. 2. Hat meine Impfung gewirkt? 3. Wirkt meine Impfung auch nach ein paar Monaten noch? Wir bekommen pro Tag mindestens fünf Anfragen von Menschen, die wissen wollen, ob sie schon oder noch geschützt sind. Sobald der Immunitätsausweis kommt, mit dem immune Personen wieder freier reisen können, wird das jeder wissen wollen.

Was ist sicherer: Impfung oder Infektion?

Hoelscher: Die Höhe der gebildeten Antikörper ist bei manchen Impfungen höher. Allerdings ist das Immunrepertoire nach einer Infektion breiter. Sie müssen sich das so vorstellen: Ihr Immunsystem ist ein Soldat, der darauf trainiert worden ist, andere Soldaten abzuschießen. Nach einer Infektion kennt er alle Aspekte seines Gegners: trägt eine Uniform, hat eine Waffe und – sagen wir mal – eine rote Mütze auf. Wenn sie geimpft worden sind, kennt das Immunsystem nur ein einziges Soldaten-Detail. Zum Beispiel: die rote Mütze. Darauf ist die Körperabwehr dann sehr gut spezialisiert. Nach einer Infektion ist die Flexibilität des Immunsystems höher. Dafür ist die Anzahl der Antikörper zum Teil etwas niedriger.

Es gibt inzwischen verschiedene Antikörpertests für Zuhause. Warum sollte ich gerade den von Ihnen entwickelten wählen?

Wieser: Wir arbeiten mit den deutschen Qualitätsstandards eines Zentrallabors und haben für BeTroBox ein spezielles Verfahren entwickelt: Unser Trockenblut-Test ist deutlich besser als ein Antikörper-Schnelltest, der ähnlich wie ein Schwangerschaftstest funktioniert. Außerdem werden unklare, zweifelhafte und auch positive Befunde mit Bestätigungstests am Tropeninstitut nach-überprüft. Dies erhöht die Sicherheit und hilft, falsche Ergebnisse zu vermeiden. All dies ist bei einfachen Schnelltests nicht der Fall.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis?

Wieser: Die Tests haben eine sehr gute Sensibilität und Spezifität, die Zuverlässigkeit liegt aber nie bei 100 Prozent.

Sondern?

Wieser: Bei 98-99 Prozent. Das ist bei einem Test, für den Ihnen ein Arzt Blut abnimmt, aber nicht anders.

Wie kommt es zu dieser Ungenauigkeit?

Wieser: Sie entsteht zum Beispiel durch Kreuzreaktionen. Wenn das Immunsystem gelernt hat, dass die gegnerischen Soldaten eine rote Mütze tragen, um bei der vorherigen Analogie zu bleiben, und es trifft dann auf den – sagen wir mal – skifahrenden Agenten James Bond, der ebenfalls eine rote Mütze auf dem Kopf hat, dann denkt es: Das ist ein Soldat mit roter Mütze, den erkenne ich – und reagiert darauf. Es besteht also die Möglichkeit, dass ein Antikörper gegen eine Zielstruktur gebildet wurde, die der Struktur des SARS-CoV-2 nur ähnlich ist. Das könnten zum Beispiel harmlose Corona-Schnupfenviren sein. Das Testsystem verwechselt dann die Antikörper gegen diese Schnupfenviren mit denen gegen das neue SARS-CoV-2-Virus. Viele einfache Tests, insbesondere Schnelltests für Zuhause, liefern deswegen häufiger falsch-positive Ergebnisse. Andersherum gibt es auch Patienten die nur schwach auf eine Infektion reagieren und daher falsch negativ sein können.

Kann ich bei der Durchführung des Tests etwas falsch machen?

Hoelscher: In einer Studie mit knapp 5000 Teilnehmern haben uns 4471 Ihren Test zurückgeschickt. Davon waren nur fünf nicht auswertbar.

Wieser: Grundsätzlich ist der Test sehr einfach. Die Blutprobe wird ähnlich wie bei Diabetikern an der Fingerkuppe entnommen. Dafür sticht man sich mit einer kleinen Lanzette die dem Kit beiliegt, und lässt das Blut auf einen Teststreifen tropfen. Es ist wichtig, dass das Blut vom Finger in die Mitte der aufgezeichneten Kreise tropft. Es geht nicht darum, möglichst viel Fläche rot zu malen, sondern das Papier muss sich ganz mit Blut durchsaugen. Danach muss man es gut trocknen lassen, am besten über Nacht.

Worauf sollte ich noch achten?

Wieser: Dass Sie den Finger nicht zu sehr massieren und quetschen. Sonst drücken Sie Lymphe und Gewebewasser heraus. Dadurch kommt es zu einer leichten Verdünnung des Blutes, was in Einzelfällen dazu führen kann, dass falsch negativ gemessen wird.

Wann sollte ich einen Antikörpertest frühestens machen, nachdem ich Symptome hatte oder geimpft wurde?

Hoelscher: Nach zwei Wochen haben die meisten Menschen genug nachweisbare Antikörper gebildet. In sehr seltenen Fällen kann es nach einer natürlichen Infektion bis zu sechs Wochen dauern.

Kann ich Covid-19 übertragen, auch wenn ich bereits immun bin?

Hoelscher: Diese Frage können wir leider noch nicht beantworten. Es gibt aber bereits die Aussage des israelischen Gesundheitsministeriums, dass die Menschen nach der Impfung deutlich reduziert übertragen.

Wer sollte den BeTroBox-Test nicht machen?

Wieser: Jemand, der eine blutübertragbare Krankheit wie HIV, Hepatitis-B oder Hepatitis-C hat, oder unter einer Blutgerinnungsstörung leidet oder blutgerinnungshemmende Medikamente einnimmt, sollte den Test nicht durchführen, um Risiken auszuschließen. Ansonsten gilt: Wer über 18 Jahre alt ist, sich schon mal das Knie aufgeschlagen und das überlebt hat, kann den Blutverlust für diesen Test auch bedenkenlos verkraften. Wenn man weiß, dass man kein Blut sehen kann, sollte man sich gegebenenfalls helfen lassen oder von der Selbstdurchführung Abstand nehmen.

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Coronavirus-Antikörpertest

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